Jahreshauptversammlung der Gruppe Stadt Celle

Foto: NABU OG Stadt Celle
Foto: NABU OG Stadt Celle

Nach der Eröffnung der Sitzung durch das Vorstandsmitglied Eleonore Cañamares Romay stellte sie zusammen mit drei weiteren ehrenamtlich Tätigen der NABU-Gruppe Stadt Celle den umfangreichen Tätigkeitsbericht der Gruppe vor. Hierzu zählt der Bau des Insektenhotels in der Dörnbergstraße, das im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit der Berufsbildenden Schule II und der Stadt Celle fast fertiggestellt werden konnte.

 

Eckehard Bühring berichtete über gute Fangergebnisse an den Amphibienschutzzäunen entlang der Kreisstraße an der Habighorster Höhe: „Die Fänge zeigen, dass ein Schutzzaun wichtig ist. Alleine im vergangenen Jahr konnten wir dadurch sehr viele Tiere bedrohter Arten, wie beispielsweise Knoblauchkröte und Kammmolch sicher über die Straße helfen.“ Auch wenn mehr und mehr feste Amphibienquerungen gebaut werden, gibt es landesweit immer noch hunderte Stellen, an denen Naturschützer ab Februar, spätestens im März, Leitzäune aufstellen. Die wandernden Tiere sammeln sich in Eimern, werden dann über die Straße getragen, statistisch erfasst und wieder freigelassen. Zusätzliche Helferinnen und Helfer sind stets hochwillkommen. „Melden Sie sich bei uns, denn wir betreuen etwa 300 m Krötenzaun und erläutern auch gerne den Einsatz für diese Tiere. Auch für Anfänger ist diese Tätigkeit gut geeignet, ebenso für Kinder und Jugendliche“, so Eckehard Büring weiter.

 

Zudem wurde über die Botanische Arbeitsgemeinschaft berichtet, die im vergangenen Jahr im Landkreis Celle die erfolgreiche Ansiedlung des Fadenenzians beobachten konnte. Auch in den Projektgebieten „Natur erleben in der Allerniederung bei Osterloh“ und „Habighorster Teiche“ fand eine positive Entwicklung statt. Im Schutzgebiet „Habighorster Teiche“ konnte das Land Niedersachsen einen weiteren Hektar zukaufen und der NABU unterstützt die naturschutzfachliche Umgestaltung dieser Bereiche. Von den Renaturierungsmaßnahmen sollen insbesondere seltene und gefährdete Amphibien, Libellen und Fledermäuse profitieren. Interessierte sind herzlich eingeladen in den kommenden Monaten an einer Führung des NABU Celle durch die Gebiete teilzunehmen.

 

Im Anschluss an die Tätigkeitsberichte wurde Frau Andrea Pohlen, Leiterin der am 8. Februar eröffneten Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland, den Mitgliedern vorgestellt. Sie wird fortan den NABU Stadt Celle und die NABU-Gruppen Wathlingen, Wienhausen, Hambühren, Winsen, Bergen, Unterlüß; Uelzen und Lüchow/Dannenberg administrativ bei der Arbeit unterstützen.

Bei den Vorstandswahlen wurden Eleonore Cañamares Romay, Helga Schuller, Ulf Kerstan und Felix Krüger als gleichberechtigte Vertreter gewählt. Nach mehreren Jahren Vorstandsarbeit trat Elmar Wingenroth nicht erneut an, sondern wechselte in den Beirat. Dieser umfasst nun sechs fachlich kompetente Mitglieder, die sich ehrenamtlich unter dem NABU-Motto „für Mensch und Natur“ engagieren.