Die Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland

Zusammen für Mensch und Natur

Der NABU ist im ganzen Heide-Wendland mit vielen Gruppen ehrenamtlich für Mensch und Natur aktiv. Neun dieser Gruppen mit insgesamt gut 7.100 Mitgliedern rund um Celle, Uelzen und im Wendland haben sich zu einem Regionalverbund zusammengeschlossen. Auf den Seiten des NABU Heide-Wendlands können Sie diese Gruppen näher kennen lernen. 

Foto: NABU/Andrea Pohlen
Foto: NABU/Andrea Pohlen

 

Unsere Öffnungszeiten:

Mittwochs: 12-15 Uhr


...und nach telefonischer Vereinbarung unter:

05141 299 6284 

 



Aktiv für den Umweltschutz

Regionale Termine aus den Landkreisen Celle, Uelzen und Lüchow-Dannenberg finden Sie hier auf unserer Website unter der Rubrik „Termine“.

 

Schauen Sie gerne vorbei und informieren Sie sich über anstehende Arbeitseinsätze, Vorträge oder Treffen der NABU-Gruppe bei Ihnen vor Ort. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die jeweilig angegebene Ansprechperson oder an uns.


3.700€ für den Storchenschutz

Foto: NABU/Kathy Büscher
Foto: NABU/Kathy Büscher

 

Im Frühjahr brütete ein Uhu-Paar in der Brandruine in Dannenberg. Die Entwicklung der Jungtiere wurde von der Fotografin Gudrun Schwarz fotografisch begleitet und mit hunderten von Aufnahmen dokumentiert. Die schönsten Bilder ließ sie auf PVC-Planen drucken. Diese wurden bis Mitte Oktober an dem Bauzaun der Brandruine ausgestellt, wo sie von Passanten bewundert werden konnten.

 

Am 17. Oktober fand die Versteigerung der Bilder in Dannenberg an der St. Johannis-Kirche statt, bei der die Preise für ein Foto zwischen 80-400 € lagen. 

Der Erlös von insgesamt 3.480 € kommt dem Storchenschutz im Landkreis Lüchow-Dannenberg zu Gute.



Wahl des Vogels des Jahres

Es ist wieder soweit!

Auch in diesem Jahr veranstalteten der NABU und der LBV wieder gemeinsam die Kampagne zur Wahl des Vogels des Jahres.

2021 wurde das Rotkehlchen der Erste von der Bevölkerung öffentlich gewählte Vogel des Jahres.

Nun ist die spannende Frage, wer wird der Nachfolger des Rotkehlchens 2022?

 

Dieses Jahr kämpfen fünf Kandidaten um den Titel und du kannst wieder wählen!

Es kandidieren:

  • Mehlschwalbe
  • Steinschmätzer
  • Bluthänfling
  • Feldsperling
  • Wiedehopf

Welcher Vogel ist eurer Favorit?

 

Gib deine Stimme ab!!!

Auf www.vogeldesjahres.de kannst du zwischen dem 6. Oktober und dem 18. November 2021 wählen. 


Wölfe in einer Kulturlandschaft

Eine Ausstellung mit vielfältigem Rahmenprogramm 19.9.-31.10.

NABU Tipp!

Foto: Michael Hamann
Foto: Michael Hamann

Der Heimatverein Winsen e.V. zeigt aktuell eine Ausstellung zum Thema "Wölfe in einer Kulturlandschaft". Schirmherrin ist die Deutsche Wildtierstiftung aus Hamburg.

Menschen sollen für die Schönheit und Einzigartigkeit der heimischen Wildtiere fasziniert werden um so der Naturentfremdung entgegenzuwirken.

Im Zusammenhang der Ausstellung finden zahlreiche Informationsveranstaltungen zum Thema Wolf und Heide statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Igel im Garten nicht einsammeln

Foto: NABU/Kunz
Foto: NABU/Kunz

August und September sind die Hauptgeburtsmonate der Igel, weshalb momentan bei der Gartenarbeit vermehrt kleine Igel gefunden werden. Einige von ihnen werden ins Haus geholt, weil es zu warm oder zu kalt im Freiland war oder weil ein überfahrener Igel in der Nähe am Straßenrand lag.
Der Igel gehört zu den geschützten Tierarten, die weder gefangen noch getötet werden dürfen. Das Bundesnaturschutzgesetz beschränkt eine Naturentnahme auf absolute Ausnahmen: Ausschließlich verletzte oder kranke Igel dürfen zeitweise aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen und alsbald wieder in die Natur zu entlassen. Dies trifft bei den meisten jungen Igeln, die kleinere Ausflüge im Garten unternehmen, nicht zu.

So können Sie den Igeln helfen

Im privaten Bereich sind naturnahe Gärten mit dichten Hecken und einheimischen Gehölzen sowie Reisig-, Laub- und Komposthaufen sowohl als Nahrungsräume als auch als Winterquartier von großer Bedeutung. Zudem sollten ‚Igelfallen‘ entschärft werden.
Das heißt, Gräben, Keller- oder Lichtschächte sollten mit Brettern versehen und Ausstiegshilfen geschaffen werden. Gleiches gilt für Teiche mit senkrechten Ufern. Auch künstliche Verstecke werden jederzeit gerne angenommen, und das nicht nur für den Winterschlaf. Die sogenannten Igelburgen können ohne großen Aufwand selbst gebaut werden oder sind in unterschiedlichsten Ausführungen auch im Fachhandel erhältlich. Übrigens: erst wenn die Bodentemperatur langfristig um den Gefrierpunkt liegt, ziehen sich die Igel komplett zurück.