Die Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland

Zusammen für Mensch und Natur

Der NABU ist im ganzen Heide-Wendland mit vielen Gruppen ehrenamtlich für Mensch und Natur aktiv. Neun dieser Gruppen mit insgesamt gut 7.100 Mitgliedern rund um Celle, Uelzen und im Wendland haben sich zu einem Regionalverbund zusammengeschlossen. Auf den Seiten des NABU Heide-Wendlands können Sie diese Gruppen näher kennen lernen. 

Foto: NABU/Andrea Pohlen
Foto: NABU/Andrea Pohlen

 

Unsere Öffnungszeiten:

Mittwochs: 12-15 Uhr


...und nach telefonischer Vereinbarung unter:

05141 299 6284 

 



Zusammen zum Klimastreik am 24.9.

#Alle fürs Klima

Bild: Demobündnis klima-streik.org
Bild: Demobündnis klima-streik.org

Die Klimakrise ist längst hier und auch das Artensterben verschärft sich. Die nächste Bundesregierung muss das Ruder bei der Arten- und Klimakrise herumreißen.

Darum gehen wir als NABU kurz vor der Bundestagswahl am 24. September zusammen mit einem breiten Bündnis zum globalen Klimastreik auf die Straße. Mit unserem Protest machen wir den Klima- und Naturschutz zu dem zentralen Thema der Bundestagswahl und fordern die Politik zum konsequenten Handeln auf. 

Unter #Alle fürs Klima finden sich weitere Informationen sowie die einzelnen Orte der Demonstrationen. 


Igel im Garten nicht einsammeln

Foto: NABU/Kunz
Foto: NABU/Kunz

August und September sind die Hauptgeburtsmonate der Igel, weshalb momentan bei der Gartenarbeit vermehrt kleine Igel gefunden werden. Einige von ihnen werden ins Haus geholt, weil es zu warm oder zu kalt im Freiland war oder weil ein überfahrener Igel in der Nähe am Straßenrand lag.
Der Igel gehört zu den geschützten Tierarten, die weder gefangen noch getötet werden dürfen. Das Bundesnaturschutzgesetz beschränkt eine Naturentnahme auf absolute Ausnahmen: Ausschließlich verletzte oder kranke Igel dürfen zeitweise aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen und alsbald wieder in die Natur zu entlassen. Dies trifft bei den meisten jungen Igeln, die kleinere Ausflüge im Garten unternehmen, nicht zu.

So können Sie den Igeln helfen

Im privaten Bereich sind naturnahe Gärten mit dichten Hecken und einheimischen Gehölzen sowie Reisig-, Laub- und Komposthaufen sowohl als Nahrungsräume als auch als Winterquartier von großer Bedeutung. Zudem sollten ‚Igelfallen‘ entschärft werden.
Das heißt, Gräben, Keller- oder Lichtschächte sollten mit Brettern versehen und Ausstiegshilfen geschaffen werden. Gleiches gilt für Teiche mit senkrechten Ufern. Auch künstliche Verstecke werden jederzeit gerne angenommen, und das nicht nur für den Winterschlaf. Die sogenannten Igelburgen können ohne großen Aufwand selbst gebaut werden oder sind in unterschiedlichsten Ausführungen auch im Fachhandel erhältlich. Übrigens: erst wenn die Bodentemperatur langfristig um den Gefrierpunkt liegt, ziehen sich die Igel komplett zurück.


Insektensommer erfolgreich beendet

Foto: Kotwespe, NABU/W.Könecke
Foto: Kotwespe, NABU/W.Könecke

Schwarzgelb, unbeliebt, aber auch unersetzlich: Wespen haben ein Imageproblem. Jetzt im Hochsommer sind die Hautflügler wieder unterwegs und stören beim Eis essen oder Grillen. Doch beim deutschlandweiten Insektensommer konnte man die Tiere besser kennen- und schätzen lernen. Und es sollte herausgefunden werden, ob es in diesem Jahr wie vermutet aufgrund des kühlen und verregneten Frühlings weniger Wespen gibt. Dies ist wichtig, denn auch sie bestäuben Nutzpflanzen, vertilgen Schädlinge, wie Blattläuse und Spannerlarven, und nützen so in Landwirtschaft und im eigenen Garten. Außerdem beseitigen sie als geflügelte Gesundheitspolizei Aas. Um belastbare Ergebnisse zu Wespen und weiteren Insekten zu erzielen, ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen bei der Insektenzählung mitmachen.
Im vergangenen Jahr haben wir bundesweit fast 10.000 Meldungen erhalten. Aktuell sieht es danach aus, als ob dieses Jahr mehr Zählungen eingegangen wären. Dabei wurden jedoch weit weniger Wespen gezählt. Grund dafür ist vermutlich der nasse Sommer.

Wer die Insektenvielfalt im eigenen Garten fördern  und die Gestaltung mehr der Natur überlassen will, findet hilfreiche Tipps im NABU-"Gartenglückspacket".

Es ist bei der Regionalgeschäftsstelle in der Schuhstraße 40 erhältlich, kann aber gegen Einsendung von 5€ auch zugeschickt werden.