Die Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland

Zusammen für Mensch und Natur

Der NABU ist im ganzen Heide-Wendland mit vielen Gruppen ehrenamtlich für Mensch und Natur aktiv. Neun dieser Gruppen mit insgesamt gut 6.100 Mitgliedern rund um Celle, Uelzen und im Wendland haben sich zu einem Regionalverbund zusammengeschlossen. Auf den Seiten des NABU Heide-Wendlands können Sie diese Gruppen näher kennen lernen. 

Aktuelles

Foto: NABU/Andrea Pohlen
Foto: NABU/Andrea Pohlen

Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise bleibt die Geschäftsstelle in der Schuhstraße 40 bis auf Weiteres geschlossen.

 

Wir sind aber weiterhin telefonisch unter:

 

05141 2996284  

oder per Mail unter

Andrea.Pohlen@NABU-heide-wendland.de

 

weiterhin für Sie erreichbar!



Stunde der Gartenvögel

Vom 8.-10. Mai fand wieder die Stunde der Gartenvögel statt. Deutschlandweit wurden in allen Gärten und Parks Vögel gezählt um festzustellen, wie es unseren Sangeskünstlern geht. In diesem Jahr konnte ein neuer Teilnahmerekord verzeichnet werden. Nach ersten Ergebnissen haben sich in der Region über 1.400  Personen an der Aktion beteiligt, das sind 500 mehr, als im vergangenen Jahr. Beobachtungen können noch bis zum 18. Mai  auf den Internetseiten des NABU Bundesverbandes gemeldet werden. 

Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Foto: NABU/Sebastian Hennigs


 

Ihr Draht zur Natur in Niedersachsen - Das NABU-Gartentelefon ist unter der Rufnummer 0511 - 911050 zu erreichen. Wir beraten Sie kompetent von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 14 Uhr in allen Naturschutzfragen.

Rufen Sie uns gerne an...


Foto: NABU/Katy Büscher
Foto: NABU/Katy Büscher

Blaumeisen-Krankheit: Die Frage nach der Ursache des Blaumeisen-Sterbens konnte geklärt werden. Der Erreger 'Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt', so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. 'Vermutlich sind auch Tannenmeise, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeise betroffen. Seltener erkranken die größeren Kohlmeisen.

 

Um einen Überblick zu erhalten, bittet der NABU weiterhin um Meldungen über ein Webformular. Dort gibt es auch ausführlichere Infos zur Krankheit.

  

Wenn aufgeplusterte und apathisch wirkende Blaumeisen an Vogel-Futterstellen beobachtet werden, sollte auf jeden Fall zur Zeit auf die Fütterung verzichtet werden. Die Krankheit scheint sehr ansteckend zu sein und unnötige Kontakte zwischen Blaumeisen an der Futterstelle wären schädlich!



Foto: NABU/Christian Stein
Foto: NABU/Christian Stein

Corona und Fledermäuse:  Müssen wir uns Sorgen machen, ob eine Übertragung von Viren durch bei uns heimische Fledermäuse möglich ist? Mehrere Akteure aus Naturschutz und Wissenschaft haben sich zusammengetan und eine übersichtliche Kurzinfo zum Thema bereitgestellt:

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Fledermaeuse-und-SARS-CoV-2-Kurzinfo.pdf
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Situation für Amphibien verschärft sich weiter

Vier Wochen lang wurde der Amphibienschutzzaun bei Kapern, LK Lüchow-Dannenberg, in diesem Frühjahr wieder betreut. Das im Vergleich zu den Vorjahren sehr bescheidene Ergebnis von nur 141 Amphibien muss neben den genannten Umständen vor allem mit

den Folgen der beiden extrem trockenen Vorjahre in Verbindung gebracht werden. Es fügt sich damit in einen regional zu beobachtenden Trend, wonach insbesondere bei Moor- und Grasfröschen massive

Bestandseinbrüche zu verzeichnen sind. Eine Erholung der Bestände ist vorläufig nicht absehbar. Auch für Rotbauchunke und Laubfrosch sieht es aktuell eher schlecht aus. Lediglich für die relativ anspruchslosen Erdkröten, die z.B. auch tiefere Fischteiche als Laichgewässer nutzen können, sind die Aussichten nicht ganz so düster.

Alle Möglichkeiten zum Wasserrückhalt in der Landschaft sollten dringend genutzt werden, fordert der NABU. Auch wenn das Wasser bei fallendem Elbpegel vor allem nach unten „wegsackt“, ist eine gewisse Verzögerung durch Grabenanstau möglich. Diese Verzögerung kann überlebenswichtig sein.

Die kompletten Ergebnisse des

Amphibienzauns der letzten 15 Jahre können im Internet unter www.amphibienschutz.de (unter

Schutzzaundatenbank – Niedersachsen – Lüchow-Dannenberg – Kapern) eingesehen

werden.