Die Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland

Zusammen für Mensch und Natur

Der NABU ist im ganzen Heide-Wendland mit vielen Gruppen ehrenamtlich für Mensch und Natur aktiv. Neun dieser Gruppen mit insgesamt gut 6.100 Mitgliedern rund um Celle, Uelzen und im Wendland haben sich zu einem Regionalverbund zusammengeschlossen. Auf den Seiten des NABU Heide-Wendlands können Sie diese Gruppen näher kennen lernen. 

Foto: NABU/Andrea Pohlen
Foto: NABU/Andrea Pohlen

 

Aufgrund von Corona ist die Geschäftsstelle während der Öffnungszeiten geschlossen.


Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin. 

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute!



Blaumeisensterben auch in diesem Jahr?

Im vergangenen Frühjahr war in weiten Teilen Deutschlands eine vom Bakterium Suttonella ornithocola ausgelöste Epidemie aufgetreten, der Tausende Blaumeisen zum Opfer fielen.

Erste Verdachtsmeldungen, die zu den typischen Symptomen der Krankheit passen, sind nun auch dieses Frühjahr schon beim NABU eingegangen. In der Region Heide-Wendland wurden besonders im Landkreis Lüchow-Dannenberg zahlreiche kranke oder verstorbene Blaumeisen und auch anderer Kleinvögel beobachtet. Aus dem Landkreisen Uelzen und Celle sind bislang kaum Meldungen eingegangen.

Die Tiere fallen dadurch auf, dass sie nicht mehr auf ihre Umwelt reagieren, apathisch und aufgeplustert auf dem Boden sitzen und nicht vor Menschen fliehen. Oft wirken die Vögel als hätten sie Atemprobleme. Augen, Schnabel und Teile des Federkleids sind häufig verklebt.

Um herauszufinden, ob die Epidemie des vergangenen Jahres ein einmaliges Ereignis war oder der Beginn eines jährlich wiederkehrenden Problems ist, können Beobachtungen kranker oder verstorbener Blaumeisen oder auch anderer Kleinvögel nun wieder unter www.NABU.de/meisensterben gemeldet werden.

Foto: NABU/KathyBüscher
Foto: NABU/KathyBüscher


NABU Niedersachsen startet Fotowettbewerb

Thema: Mein schöner Rotkehlchengarten

Erst kürzlich wurde das Rotkehlchen zum „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt. 

Aus mehr als 300 Arten schaffte es das Rotkehlchen ganz oben auf das Siegertreppchen. Dieser Vogel steht stellvertretend für viele andere Arten, die naturnahe Gärten mit Deckungsmöglichkeiten heimischer Sträucher und Bäume, reichlich Insekten als Nahrung und daher auch blütenreiche, einheimische Stauden und Wildpflanzen benötigen sowie Brutmöglichkeiten in Nischenbereichen. Gärten mit wilden Ecken, einem reichen Nahrungsangebot.

Der NABU Niedersachsen richtet daher ab sofort einen ganz besonderen Fotowettbewerb aus, der durch Förderung der OLB-Stiftung ermöglicht wird: Unter dem Motto „Mein schöner Rotkehlchengarten“ können ab sofort Fotos unter rotkehlchen@nabu-niedersachsen.de eingesandt werden – die Einsendung ist ausschließlich online möglich. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: die Fotos können alle Aspekte des Rotkehlchen-Gartens zeigen, vom Reisighaufen bis zur artenreichen Wiese, vom singenden Rotkehlchen auf dem Zaunpfahl bis zum Nistkasten, vom Beet bis zum Teich.

Und dazu winken attraktive Preise: Zehn Wochen lang, vom 19.04.2021 bis 28.06.2021, erhalten pro Woche je zehn Einsender*innen der besten Fotos ein „Rotkehlchen-Paket“. Darin befindet sich ein spezieller und hochwertiger Nistkasten für Nischenbrüter wie Rotkehlchen, Bachstelze, Grauschnäpper, Rotschwanz und Co. aus dem besonders beständigen Material Holzbeton sowie das Buch „Gartenvögel rund ums Jahr“ mit vielen praktischen Tipps und Anregungen der Experten Anita und Norbert Schäffer. Die besten Fotos werden auf der Webseite des NABU Niedersachsen unter www.nabu-niedersachsen.de sowie auf dem NABU Niedersachsen-Facebook und -Instagramkanal veröffentlicht.

 

Die Teilnahmebedingungen sind hier hinterlegt.


Krötenzäune werden abgebaut - eine Bilanz

Foto: NABU/ Hubertus Schwarzentraub
Foto: NABU/ Hubertus Schwarzentraub

Ende April kommt die Amphibienwanderung langsam zum Ende und so werden die Schutzzäune in der Region dieser Tage abgebaut. Die Ehrenamtlichen ziehen eine gemischte Bilanz.

Bei Kapern, im Landkreis Lüchow-Dannenberg, wurden mit insgesamt 141 Tieren erneut nur sehr wenige Amphibien gesammelt. Auch am Fangzaun in Flotwedel, Landkreis Celle, ist die Anzahl der Tiere in den letzten beiden Jahren um über 75% zurück gegangen.
Einzig in Lutterloh, im nördlichen Landkreis Celle, zeigt sich ein positiver Trend. Hier wurden, mit fast 1.500 Tieren, das zweitbeste Zählergebnis seit 1999 erzielt. Auch im benachbarten Sothrieth wurden über 1.000 Amphibien gezählt. 

Eine genaue Übersicht der Bestandsentwicklung findet sich unter Schutzzaundatenbank (amphibienschutz.de)